Cortenoever in Gelderland, ein über 285 Hektar großes Überschwemmungsgebiet zwischen Brummen und Zutphen, ist ein besonderes Stück der Niederlande in der Innenkurve des stark gekrümmten Flusses IJssel. Im Laufe der Zeit hat sich der Fluss nach außen gewunden und die alten Bäche und Rinnen langsam verschlammt. Infolgedessen ist die Artenvielfalt zurückgegangen. Um das Gebiet für seine Umgebung wieder ökologisch aufblühen zu lassen, findet eine sogenannte ökologische Optimierung statt.
Indem die Bäche und Rinnen wieder vertieft werden, wird bei Hochwasser der IJssel mehr Wasser in die Aue fließen und auch länger bleiben. Die Flora und Fauna in der Region wird davon profitieren.

Es ist zu Recht ein allumfassendes Projekt, das drei Ziele miteinander verbindet: die Ziele von Natura2000, des Naturnetzwerks Gelderland und der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.
“Insgesamt werden etwa 100.000 m3 Boden ausgehoben, die alle über einen Transferponton auf dem Wasser abtransportiert werden. Dabei wird jede Bodenart untersucht, um zu sehen, wo sie an anderer Stelle am besten eingesetzt werden kann, zum Beispiel bei anderen Projekten, die gleichzeitig laufen. “
Auke Koppelaar | Projektingenieur bei Van den Herik