VERBREITERUNG UND VERTIEFUNG DES JULIANA-KANALS

Kunde:
Rijskwaterstaat
Standort:
Süd-Limburg

Der Juliana-Kanal in Limburg wird verbreitert und vertieft. Dies ist notwendig, um diesen wichtigen Schifffahrtsweg für größere Schiffe (bis zur Klasse Vb) geeignet zu machen. Der Abschnitt zwischen Berg aan de Maas und Born wurde vollständig trockengelegt, um die Verbreiterung zu realisieren. Wir führen diese Arbeiten in enger Zusammenarbeit mit unserem Kunden Rijkswaterstaat durch.

Wasserstraße mit größerer Kapazität
Der Juliana-Kanal wird für die Schifffahrt verbreitert. Um dies zu ermöglichen, wurden bereits mehrere Arbeiten erfolgreich durchgeführt. Bei der Verbreiterung des Abschnitts zwischen Berg und Obbicht, dem letzten Abschnitt, der noch auf dem Plan steht, wurde eine Baugrube verwendet, die es der Schifffahrt ermöglichte, durch eine schmale Fahrspur zu fahren. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit des Kanals auf dieser Strecke brach die Baugrube ein und die Verbreiterungsarbeiten wurden letztes Jahr eingestellt.

Anfang dieses Jahres wurde die Entscheidung getroffen, die bereits geplante Verbreiterung und Vertiefung der letzten Kilometer der Wasserstraße in einem gesperrten und trockenen Kanal durchzuführen. Unmittelbar danach haben wir gemeinsam mit Rijkswaterstaat mit der Ausarbeitung eines Arbeitsplans begonnen. Im Vorfeld der Sperrung wurden verschiedene Aktivitäten durchgeführt, wie die Lieferung von Steinen, die Einrichtung der Baustelle und das Ausbaggern des Kanals bei der Schleuse Born. Auch mit der Lieferung von Materialien wurde sofort begonnen, um für die Zeit der Sperrung so gut wie möglich vorbereitet zu sein.

Sperrzeit
Aufgrund der Vorbereitungen wollen wir die Umsetzungszeit und damit die Sperrung so kurz wie möglich halten. Während des gesamten Durchführungszeitraums sind wir von den Wetterbedingungen und der Verfügbarkeit von Menschen und Ausrüstung abhängig. Indem wir mit den Arbeiten in der allgemein trockeneren Sommerzeit beginnen, sind die Bedingungen am günstigsten, um die Durchführungszeit so kurz wie möglich zu halten.

Intensive Konsultationen mit der Umgebung
Der Umsetzungszeitraum, die Schifffahrtsrouten und die Unterbrechung sind Gegenstand regelmäßiger Konsultationen mit den beteiligten Partnern, die die Wasserstraße häufig für ihre Geschäfte nutzen. Sie werden durch die Sperrung für einen längeren Zeitraum Unannehmlichkeiten erleiden, werden aber in naher Zukunft von einer Wasserstraße mit größerer Kapazität profitieren.

Mit den Anwohnern wird stets ein intensiver Kontakt gepflegt. Während des Projekts sind mehrere Informationsveranstaltungen geplant, um sie über die Arbeit zu informieren.

Militäroperation
Die Umsetzung dieses speziellen Projekts ist fast eine Militäroperation. Mit über 200 Personen und 120 Maschinen werden wir den Kanal in der kürzest möglichen Sperrzeit verbreitern und vertiefen. Die Breite wird von 45-60 Metern auf etwa 70 Meter erhöht und die Tiefe von -4 bis -5 Metern auf -5,40 Meter. Um dies zu erreichen, werden ein provisorischer Damm, eine Transportbrücke und eine Arbeitsstraße auf dem Grund des trockenen Kanals errichtet.

Wir werden insgesamt etwa 400.000 Tonnen Steine und 60.000 Tonnen Kies verarbeiten und zusätzlich etwa 420.000 m2 Abdichtungsboden auftragen.