N-307 ROGGEBOT CAMPS

Kunde:
Provinz Flevoland
Standort:
Kampen

Die Kombination Roggebot (Mobilis, Van Gelder und Van den Herik) arbeitet gemeinsam an dem Projekt N307 Roggebot-Kampen. Das Projekt ist der letzte Teil des Programms Raum für das IJssel-Delta, das das Flussgebiet in den Niederlanden sicherer und schöner gemacht hat. Mit dem Abriss der Roggebot-Schleuse kann das Wasser bei Hochwasser der IJssel auch über das Reevediep ins IJsselmeer abgeleitet werden. Das Projekt gibt auch dem Verkehrsfluss auf der Verbindung Alkmaar-Zwolle einen weiteren Schub.

Verbesserter Verkehrsfluss N307
Mit dem Abriss der Schleuse wurde an dieser Stelle eine neue, 300 Meter lange Brücke gebaut, die sich für den Schiffsverkehr deutlich seltener öffnet. Entlang der N307 wurden parallele Straßen gebaut, die u.a. durch ein neues Viadukt verbunden sind. Außerdem wurden Maßnahmen zur Förderung der Fahrradsicherheit ergriffen.

Projektübersicht
Die alte Straße mit Kreisverkehr an der Roggebot-Schleuse zwischen Vossemeer und Drontermeer ist einer neuen Infrastruktur mit getrennten Lösungen für langsamen und schnellen Verkehr gewichen. Die Schleuse Roggebot, die alte Brücke und das Sperrwerk wurden entfernt. Damit ist die Trennung zwischen dem Vossemeer und dem Drontermeer verschwunden und das Wasser kann frei fließen. Um den großen Abstand von hundert Metern zwischen den beiden Ufern zu überbrücken, wurde eine neue, teilweise bewegliche Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von 7 Metern gebaut. Die bewegliche Brücke wird vom zentralen Kontrollraum der Provinz Flevoland aus ferngesteuert. Außerdem wurden Ausbaggerungsarbeiten durchgeführt und die Hochwasserschutzanlagen auf der Overijssel- und der Flevoländer Seite verstärkt sowie ein Bodenschutz installiert.

Wenn alle Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau und der Verbesserung des Gebiets vollständig abgeschlossen sind, wird das Gebiet an die verschiedenen Endverwalter übergeben.

“Um das gemeinsam zu schaffen, muss man gut zusammenpassen!

Sennade Groot | Traktorfahrer bei Van den Herik

Unser Kollege Senna de Groot, Traktorfahrer, wurde über seine Arbeit beim Bau der neuen N307 Roggebot – Kampen interviewt. Ein großes Projektteam, in dem viele Kollegen aus verschiedenen Unternehmen zusammenarbeiten.
Jeder hier trägt zum großen Ganzen bei, und wenn all diese kleinen Rädchen ineinander greifen, sind große Leistungen möglich. “Am Anfang schüttet man Sand von einer Seite auf die andere und wieder zurück, dann denkt man manchmal: Wozu mache ich das eigentlich?“ sagt Senna lachend. “Damals hieß es manchmal, es ginge nicht voran, aber hinter den Kulissen tut sich wirklich eine Menge! Trotzdem ist es schön, jetzt zu sehen, was sich verändert hat. Sie haben die ganze Zeit unbemerkt darauf hingearbeitet. Also ja, wenn ich mich umschaue, dann erkenne ich meine Arbeit durchaus an.“

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