Die Schiffe brauchen Platz zum Anlegen, damit die Schiffer ihre gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit einhalten können. Am Standort Bergambacht wurde die Van den Herik-Stukton-Kombination daher von Rijkswaterstaat beauftragt, acht zusätzliche Nachtliegeplätze zu schaffen.
Die Arbeiten
Um dies zu ermöglichen, wurde an der Nordostseite ein ca. 150 m langer Kai gebaut, an dem 2 Schiffe von 67 m oder kleiner anlegen können. Auf der Südseite haben wir eine schwimmende Anlegestelle von etwa 300 m Länge realisiert. Er hat eine Ausfahrt zum Festland. An dieser Anlegestelle können bis zu 6 Schiffe festmachen. Es wurde ermöglicht, dass die Schiffe Landstrom nutzen können.
Schließlich wurde ein Wellenbrecher installiert, der den Nachthafen von der Durchgangsschifffahrt auf dem Lek trennt. Schiffe mit einer Länge von bis zu 135 m können so geschützt vor Wind, Strömungen, Wellen und Eis im Hafen bleiben.
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Fischnutzen
Die Realisierung der Übernachtungshütten wurde auch zur Förderung der Artenvielfalt genutzt. An der schwimmenden Anlegestelle wurden 14 Biohütten installiert. Ein minimaler Aufwand in unserem Design- und Umsetzungsprozess, aber einer mit großartigen Ergebnissen. Untersuchungen ergaben bereits nach vier Monaten, dass viel mehr Fische herumschwammen.
Gebündelte Kräfte
Für dieses Projekt haben Van den Herik und Strukton ihre Kräfte gebündelt. Van den Herik hat eine lange Erfahrung im Wasserbau und Strukton in der Realisierung von Gesamtlösungen im Infrastrukturbereich. Eine starke Kombination von Wissen und Fähigkeiten für ein optimales Ergebnis für unseren Kunden Rijkswaterstaat. Diese gemeinsame Stärke hat sich bereits bei der Realisierung von Nachtliegeplätzen an der Merwede in Gorinchem für Rijkswaterstaat gezeigt.
Sehen Sie hier den Fall der Nachtliegeplätze auf der Merwede
Was sind Bio-Hütten?
Biohütten sind Stahlkäfige, die mit Muscheln, Steinen oder Muscheln gefüllt sind. Sie bieten einen sicheren Lebensraum für Fische. Außerdem dienen die Biohütten als Lebensraum für Flora und Fauna, wie zum Beispiel kleine Algen und Muscheln. Diese wiederum filtern das Wasser, was gut für die Wasserqualität ist.