Während die Wasserwege früher von den natürlichen Gegebenheiten bestimmt wurden, haben die Menschen später alle möglichen Techniken entwickelt, um das Wasserstraßensystem zu verwalten und zu erweitern. Ein bekanntes Beispiel in den Niederlanden ist die Kanalisierung oder Normalisierung der Maas, unter anderem durch den Bau von Wehren und Schleusen (nasse Infrastruktur). Auch der Bau von Kanälen und die Regulierung von Flüssen durch den Bau von Buhnen sind bekannte Beispiele. Das Wasserstraßensystem und die nasse Infrastruktur sind ein entscheidender Dreh- und Angelpunkt für unsere Wirtschaft, aber auch für unsere Sicherheit, die Wasserqualität und die Umwelt.
Verwaltung und Verbesserung von Kanälen und Flüssen
Wir sind gut darin, Wasserwege in der Tiefe zu halten, Sohlen und Ufer zu schützen, Kanäle zu verbreitern und Fischtreppen zu bauen. Sowohl an Land als auch zu Wasser führen wir Projekte zur Verwaltung und Verbesserung von Wasserwegen und nasser Infrastruktur durch.
Mit unserem vielfältigen und spezialisierten Gerätepark, unserem umfassenden Fachwissen im Bereich des Tiefbaus und unserem innovativen Ansatz sind wir in der Lage, ein breites Spektrum an Projekten in Angriff zu nehmen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Als leidenschaftliche Wasserbauingenieure möchten wir dazu beitragen, die Wasserwege und die nasse Infrastruktur zu verbessern, die unsere Vergangenheit geprägt haben und unsere Zukunft bestimmen.
Ein schönes und aktuelles Beispiel für unsere Arbeit ist die Verbreiterung des Juliana-Kanals zwischen Berg und Obbicht. Der Kanal wird auf einer Länge von etwa 3 Kilometern verbreitert.
Dieser komplexe Abschnitt des Kanals erhält eine neue Abdichtungsschicht und einen Bodenschutz. Dies erfordert eine teilweise Verlegung des östlichen Ufers und des angrenzenden Deichs. Ein Projekt, bei dem wir unsere verschiedenen Fachgebiete einsetzen, wie z.B. unser Wissen über Baggerarbeiten, Bodenschutz und trockene Erdarbeiten. Wir setzen sowohl Nassgeräte (einschließlich Kran- und Trichterschiffe) als auch Trockengeräte (einschließlich Kipper und Hydraulikkräne) ein.
Ein weiteres Beispiel für unsere Vielseitigkeit ist unser Beitrag zur Selektiven Extraktion IJmuiden (SOIJ). Dort arbeiten wir am Bau eines Salzdamms mit. Der Salzdamm wird dafür sorgen, dass überschüssiges Salzwasser aus dem Nordseekanal zurück ins Meer fließt.
Als Van den Herik kümmerten wir uns um den wasserbaulichen Teil, wobei wir sowohl Nass- als auch Trockengeräte einsetzten. Dazu gehörte das Ausbaggern bis zu einer Tiefe von 23 Metern, das Entfernen alter Steinverkleidungen und das Anbringen eines neuen Bodenschutzes. Ein Teil dieses Bodenschutzes wurde in einer Tiefe von 23 Metern installiert. Eine echte Präzisionsarbeit, die wir dank der detaillierten Planung, der kontrollierten Ausführung und der umfassenden Überwachung durch unsere Vermessungsabteilung erfolgreich durchgeführt haben.

Ein einzigartiges Stück Handwerkskunst.
Wenn der Salzdamm fertiggestellt ist, wird das Salzwasser durch eine Öffnung in einer Tiefe von -16 bis -23 Metern NAP fließen. Um den Boden rund um den Salzdamm zu sichern, wird Van den Herik nach dem Ausbaggern 25 ha Bodenschutz installieren. Wir verwenden dafür 13 Matratzen, von denen die größte 125 Meter lang und 30 Meter breit ist. Die Sinkstücke werden an Land hergestellt und dann auf den Boden gelegt.
Wir realisieren, verbessern oder ersetzen nicht nur die Infrastruktur am und um das Wasser, sondern wir entfernen auch alte Infrastruktur oder reißen sie ab. Denken Sie an alte Rohre, Durchlässe, Stege oder Kunstwerke.
Es handelt sich um Spezialaufträge, die maßgeschneiderte Lösungen erfordern: und das können wir gut! So haben wir zum Beispiel zur großen Zufriedenheit des Kunden DPO kilometerlange alte Ölpipelines des Verteidigungsministeriums sowohl am Hollandsch Diep als auch in der Maas an die Oberfläche gebracht und entsorgt.