Unter dem Einfluss des Klimawandels erleben wir immer längere nasse, aber auch sehr trockene Perioden. Dies erfordert eine Änderung des Wassermanagements. Wir müssen also im Vorfeld dieser Trockenperioden mehr Wasser zurückhalten, um Engpässe zu vermeiden.

Rückhaltung
Damit versuchen wir zu verhindern, dass es zu einer Austrocknung mit Folgen für Natur, Landwirtschaft und Menschen kommt. Außerdem müssen wir sicherstellen, dass Hochwasser in nassen Perioden aufgrund von Abflussspitzen kein Problem für unsere Sicherheit darstellt. Kurz gesagt, ein komplexes Gleichgewicht. Mit all unserer wasserbaulichen Erfahrung und Expertise denken wir gerne mit Ihnen über mögliche Lösungen nach und setzen diese natürlich auch um.

Da der Stausee nicht in offener Verbindung mit der Wasserstraße steht, wurden die Schiffe über Land und Wasser zum Stausee transportiert. Eine außergewöhnliche Operation! Im Becken wurden dann durch Ausbaggern flache Bereiche vertieft und tiefe Brunnen verfüllt. Durch spezielle Anpassungen unserer Ausrüstung konnten wir die Wasserqualität des Beckens während der Arbeiten nicht beeinträchtigen.

Mit den Jahreszeiten gehen

Unsere Erfahrung und unser Fachwissen umfassen die Vertiefung und (Wieder-)Erschließung von Naturgebieten und Überschwemmungsgebieten. Dies sorgt für einen besseren Wasserrückhalt in Trockenzeiten, aber auch dafür, dass bei starken Niederschlägen mehr Platz zum Speichern von Wasser vorhanden ist.

Die Tongplaat in der Nähe von Dordrecht und die Spuimonding in der Hoeksche Waard sind großartige Beispiele für das Mitdenken und Arbeiten an der Wasserrückhaltung. Ein weiteres gutes Beispiel ist die Ökologische Optimierung Cortenoever, die in erster Linie ein Naturentwicklungsprojekt ist, das auch zur Wasserrückhaltung beiträgt. Diese beiden Entwicklungen gehen oft Hand in Hand.

Sauberes Trinkwasser
Nicht nur in und an Flüssen und Kanälen führen wir Arbeiten durch. Wir haben auch Arbeiten im De Gijster Stausee durchgeführt. Dieser Stausee bildet eine wichtige Süßwasserreserve für die Industrie- und Trinkwassergewinnung im Südwesten der Niederlande. Diese Frischwasserversorgung ermöglicht es, Trockenperioden zu überbrücken.

Die Van den Herik-Schiffe wurden auf dem Landweg zum Stausee transportiert.

Eine außergewöhnliche Operation!
Da der Stausee nicht in offener Verbindung mit der Wasserstraße steht, wurden die Schiffe auf dem Land- und Wasserweg zum Stausee transportiert. Eine außergewöhnliche Operation! Im Becken wurden dann durch Ausbaggern flache Bereiche vertieft und tiefe Brunnen verfüllt. Durch spezielle Anpassungen unserer Ausrüstung konnten wir die Wasserqualität des Beckens während der Arbeiten nicht beeinträchtigen.