MEHR SAND FÜR CADZAND UND GROEDE STRAND
Im Auftrag von Rijkswaterstaat haben wir Mitte März mit den Arbeiten an den Stränden von Cadzand und Groede begonnen. Für die Küstenpflege bringen wir bei Cadzand 610.000 Kubikmeter Sand aus der Nordsee mit Hilfe von Schleppsaugbaggern ein. Anschließend wird der Strand von Groede (zwischen Nieuwesluis und Breskens) mit 325.000 Kubikmetern Sand verstärkt. Dieser zusätzliche Sand wird benötigt, um Zeeuws-Vlaanderen vor dem Meer zu schützen.
Der Strand und die Dünen sind ein wichtiger Schutz vor dem Meer. Aber Wind, Wellen und Strömungen tragen immer wieder Sand von der Küste ab. Rijkswaterstaat vermisst die niederländische Küste jedes Jahr und stellt auf der Grundlage dieser Daten ein Auffüllungsprogramm auf. Auf diese Weise wird die niederländische Küste in Schuss gehalten.

Die Arbeiten in Cadzand haben am 14. März begonnen und werden je nach Wetterlage und anderen Faktoren etwa fünf Wochen dauern. Die Arbeiten finden am Strand zwischen Cadzand Haven und dem Polder Verdronken zwarte statt. Danach folgt der Strand von Groede, zwischen Nieuwesluis und Breskens. Die Arbeiten hier werden voraussichtlich bis Ende Juni andauern. Während der Arbeiten wird der Arbeitsbereich abgesperrt. Sobald der aufgetragene Sand trocken und fest genug ist, um ihn zu betreten, steht der Strand wieder für Badegäste zur Verfügung.
‚Recreational Sand Fund‚
Diese Sandauffüllungen werden durchgeführt, um uns vor dem Meer zu schützen. Für die Gemeinden an der seeländischen Küste ist es neben der Sicherheit auch wichtig, dass genügend trockener Sand am Strand für Einwohner und Touristen vorhanden ist. Im Jahr 2022 haben die Küstengemeinden von Zeeland einen ‚Erholungssandfonds‘ eingerichtet. Der Zweck dieses Sandfonds ist es, im Anschluss an das regelmäßige Auffüllungsprogramm die Strände für die Freizeitnutzung zu erhalten.
Die Arbeiten am Strand von Cadzand sind Teil eines Pilotprojekts mit diesem Sandfonds. Sie werden vor allem im Frühjahr durchgeführt. Normalerweise erhalten die Auftragnehmer von Rijkswaterstaat zwei Jahre Zeit, um eine Auffüllung durchzuführen. Sollte dies zu höheren Kosten führen, werden diese aus dem Sandfonds finanziert. Auch in Cadzand wird zusätzlich zu der bereits geplanten Auffüllung zusätzlicher Sand auf Kosten des Sandfonds aufgebracht.
Nach Abschluss des Pilotprojekts werden Rijkswaterstaat und die Küstengemeinden von Zeeland die Ergebnisse gemeinsam auswerten, um festzustellen, ob diese Arbeitsmethode in Zukunft in größerem Umfang angewendet werden kann.