Wenn (historische) Voruntersuchungen ergeben haben, dass möglicherweise nicht explodierte Kriegsreste (OO) aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden zurückgeblieben sind, sollte dies genauer untersucht werden, bevor mit Erdarbeiten wie Bauarbeiten oder Bohrungen begonnen wird. Blindgänger wie Fliegerbomben oder andere Sprengstoffe sollten geortet, angeflogen und entfernt werden.
Innovative und effiziente Bodendetektion
Unsere (erfahrenen) Experten von OOO (Detection of Explosive Remains of War) spüren sie durch Bodendetektion auf. Unsere Expertise umfasst die Detektion an Land, unter Wasser und sogar in bebauten Gebieten mit unserem UXOscope.
Die Umgebung, die Bodenstruktur, die Wassertiefe und die Tiefe, in der wir erwarten, den Sprengstoff zu finden, bestimmen die Methode(n) der Detektion. Wir beginnen daher mit einem gründlichen Forschungsplan, in dem wir all diese Faktoren berücksichtigen, um die beste Forschungsmethode zu finden.
Die Merkmale des zu erfassenden Gebiets sind sehr wichtig, um die beste Vermessungsmethode zu finden. Gemeinsam mit unseren Kunden suchen wir immer nach der am besten geeigneten und sichersten Methode für jedes Detektionsproblem. Mögliche Optionen sind:
Zum Beispiel für eine Detektion an der viel befahrenen Zwolsestraat in der Gemeinde Den Haag. Dort war nur sehr wenig Platz vorhanden, um die notwendige Tiefenmessung durchzuführen, und der Einsatz eines regulären Druckgeräts würde zu großen Unannehmlichkeiten führen. Deshalb setzten wir hier unseren Mini-Druckbohrer ein, um den Verkehr während der Detektionsarbeiten so wenig wie möglich zu behindern.
Nach sorgfältiger Auswertung aller Funddaten behalten wir Objekte, bei denen es sich um explosive Kampfmittelrückstände handeln könnte. Wir gehen vorsichtig an diese Objekte heran und entfernen sie, wenn möglich, sofort und sichern sie in einer speziellen Einheit. Manchmal kann ein Objekt aufgrund seiner komplexen Lage oder der Gefahr einer Explosion, Detonation oder Deflagration nicht bewegt werden.
Das Team, das von einem Senior Expert-OOO geleitet wird, ergreift dann sofort die notwendigen Maßnahmen, um die Umwelt zu schützen. Wenn explosive Überreste des Krieges gefunden und identifiziert werden, werden sie dem EODD (Explosives Disposal Service Defence) übergeben. In den Niederlanden ist der EODD für die Räumung und Vernichtung dieser Objekte zuständig.
Das UXOscope bietet die einzigartige Möglichkeit, horizontale Richtbohrungen in verdächtigen Gebieten mit dem Aufspüren von explosiven Kriegsmunitionsrückständen zu kombinieren. Dies ermöglicht effizientes Bohren unter Gebäuden oder Flüssen, stark befahrenen Verkehrswegen und in der Nähe von Pipeline-Leitungen, die von der Erdoberfläche aus schwer zu erreichen sind.
Als Schiffsbauunternehmen ist das Ausbaggern eines unserer Spezialgebiete. Natürlich verfügen wir über die nötige Ausrüstung, um bei unseren Baggerarbeiten Objekte vom Boden/Schlick zu trennen. So können wir das perfekt mit der Sicherung von explosiven Kampfmittelrückständen kombinieren und umgekehrt.
Der Boden des ‚Winterhafens‘ in Mainz war verdächtig nach explosiven Kriegsresten, musste aber vertieft werden. Speziell für solche speziellen Baggerarbeiten haben wir ein sicheres Sieb entwickelt, das auf dem Bagger platziert wird. Dabei sitzen die OOO-Experten mit der Nase auf dem Bildschirm, aber hinter einer 5 cm dicken kugelsicheren Lexanscheibe. Auf diese Weise behalten sie ständig im Auge, was auf sichere Weise auf dem Sieb landet.
Reste von Sprengstoff und Munition wurden so sicher aus dem Baggergut entfernt und gesichert. Neben Munition, Teilen von Zündern und Abwurfgewichten für Brandbomben wurden viele weitere Gegenstände gefunden. Zum Beispiel ein Bajonett aus dem Ersten Weltkrieg, alte Münzen und sogar ein Karnevalsemblem aus dem Jahr 1934!